Freitag, 20. März 2009

Spring Break ... HAWAII

So, am 5. März gings endlich los nach Hawaii. Nach einem elendslangen Trip beginnend um 3 Uhr morgens von der Amtrak-Station in Carbondale kam ich schlussendlich, nach 4 Stunden Zeitverschiebung um 8.20 Uhr abends in Honolulu an. Yay! Nach dem ersten Schock - Regen, konnte ich schlussendlich doch warme Temperaturen (24° - 30°... leider nicht immer) genießen. Aber Regen ist der hawaiianische Schnee hab ich mir sagen lassen.. Na Gott sei Dank, dass er nicht liegen bleibt ;) Zudem hatte ich das "Glück", dass die Temperaturen schon seit Jahren nicht so niedrig waren wie in dieser Woche. yay.
Nichts desto trotz hab ich mir schon bei meinem ersten Ausflug nach Pearl
Harbor einen Sonnenbrand geholt. Tja, so kann man sich täuschen. Hatte zudem das Glück, dass Jer's Mom mich mit ihrer mehr oder weniger vorhandenen Ortskundigkeit ziemlich auf der Insel herumgebracht hat. Hab also einiges gesehen, wenn auch nur vom Auto aus. Es gibt schon einiges zu sehen, und einige schöne Plätzchen. Neben diesen Ausflügen, die wir mit Kind und Kegel gemacht haben (nach Pali, einen Aussichtspunkt im Südosten der Insel, North Shore, Nanakuli, dem Geburtsort von Jeremy und Wainaie, westlich von Ewa Beach wo Jeremy als auch seine Mom wohnen und so weiter) war ich Dolphin und Whale Watching, was absolut genial war. Wir haben mindestens 50 oder mehr Delphine gesehen, vor allem als wir im Wasser waren ausgestattet mit Taucherbrille und Schnorchel! Waale waren auch einige, mitunter sahen wir einen aus dem Wasser springen - ein einmaliges Erlebnis. Ich habe zudem einen Ausflug auf die "Big Island" (Hawaii) gemacht, leider war das Wetter nicht so der Hammer und ich habe so ziemlich gefroren, mitunter deshalb, weil ich meine Schuhe im Hostel vergessen hab, für das ich bezahlt aber nicht mal die Nacht dor verbracht habe. (Ich dachte mir es sei lustiger durchzumachen und fast zu spät zu kommen als mich der Bus um halb 5 Uhr morgens abgeholt hat. Also alles in allem hatte ich eine geniale Zeit auf Hawaii, inklusive einer Hochzeit, bei der ich glücklicherweise ein Kleid sowie Schuhe von Jazz (Jer's Schwester) ausleihen konnte sowie einen Einblick in das hawaiianische Familienleben.. Wirklich schön!
Aber schaut euch einfach die Fotos auf Flickr an. Der Link dazu hier. Oder wenn ihr auf Facebook seid, da sind einige Fotos drauf :)


Dienstag, 24. Februar 2009

Södela

Meine Blogeinträge werden immer weniger irgendwie .. hehe.. mag wohl daran liegen, dass es irgendwie nicht mehr gar so viel zu erzählen gibt. Tja, der Alltag scheint sich wohl eingeschlichen zu haben - hinterlistiges Ding!
Ich besuche den Unterricht - noch ganz brav (na gut, bis auf letzte Woche, als ich Drawing wegen eines Country Konzertes von Corey Smith geschwänzt hab. Ich muss sagen Country ist zwar nicht mein Ding, aber
die Stimmung war so gut, dass ich mich sogar ab und zu beim mitwippen zum Takt ertappt hab :) War im Endeffekt ein langer Abend und eine kurze Nacht, da ich um 8 Uhr schon wieder in den Blue Berries (Design Barracks) zu sitzen hatte. Und so zieht sich meine Müdigkeitsphase nun schon seit Wochen hin.. haha, jep, selber schuld!
Oh, genau, letzte Woche war ja das International Festival. Eine Woche die quasi den International Students gewidmet war und in welche sie ihre Kultur den Leuten näher bringen konnten. Da gabs zB ein Food Fair: Ca. 25 Stände, an denen Essen des jeweiligen Landes angeboten wurde (von den Studenten selbst zubereitet). War wirklich lecker und gar nicht mal teuer. Am Freitag gabs eine große Show, in der die einzelnen Gewänder der Länder wie auf einer Modeschau präsentiert wurden, mit entsprechenden Showeinlagen der jeweiligen Studenten. Ich wurde auch gefragt ob ich nicht Österreich, bzw. Europa vertreten will, da es anscheinend keinen einzigen europäischen Studenten aufzutreiben gab (???) Ich erntete einen ungläubigen Blick als ich sagte, ich habe kein traditionelles österreichisches Gewand, geschweige denn einen Tanz oder irgendetwas vorzuweisen, wie es komischerweise alle anderen Länder haben.. Mmh, gab mir zu denken.. für einen kurzen Moment.. Vovon hab ich gerade geredet?...
:) Alles in allem
ein gelungener Abend - bedenkt man, dass er von Studenten auf die Beine gestellt wurde!

Die Tage vergehen immer schneller, es ist bereits der 24. Februar. Spring Break naht in großen Schritten, aber ich muss sagen DARAUF FREU ICH MICH! Jetzt gilt es nur noch, die Projekte pünktlich fertig zu bekommen, damit ich Hawaii auch in vollen Zügen genießen kann!
Joa.. Aber anstatt noch viel zu schreiben, pack ich euch ma
l wieder ein paar Fotos hier rauf, leider fast ausschließlich vom weggehen, da ich sonst nicht so viel erlebe. Bin fast jede Woche auf einem Konzert, entweder im kleineren Rahmen (die waren allerdings richtig gut: "Young Loves" oder "The Black Fortis") oder bisschen größer (mehr als nur 30 Zuschauer). Das jährliche Trinkfest Polar Bear war auch Anfang Februar (Corona trinken von 8 am bis 2 am) Tja, man ist nur ein mal jung gell. ;) ... und so vergehen die Tage!

Freitag, 6. Februar 2009

... da war noch

Mir fällt da grad ein, nachdem ich die Blogs/Blogge/Blogi... (haha, kleiner Insider am Rande) meiner am Auslandssemster teilnehmenden Mitstudenten gelesen hab, dass ich noch gar nicht viel zu meinen Kursen erzählt habe. Lasst mich das an dieser Stelle nachholen:
Producing for Television:
Instructor: Sarah Lewison. Sarah ist die Art von Dozent, die mich an so einen schrulligen, verwirrten, hektischen Labortypen erinnert.. Aus welchem Grund auch immer, da sie alles andere als schrullig ist. Der Rest trifft jedoch zu (naja bis auf das mit dem Labortypen). Hier haben wir ebenfalls die Einführung in die Studio Production, was bereits mit dem ersten Projekt geübt wurde. Eine eigene Produktion von "How to..." zu machen. Meine Production hatte den Titel "Be Hip Abroad", how to dance the Wanderer! :) Da jeder einzelne der ca 20 (oder mehr) Studenten das durchlaufen musste, wurden die Positionen innerhalb des Studios (Kameraleute, Floor Manager, Editing Director, Audio usw.) ständig gewechselt. Nächstes Project wird eine Soap! Bin ja mal gespannt. Theorie müssen wir selbst immer durchlesen und wird jeden Montag in besprochen (mehr oder weniger da oft etwas nicht funktioniert). Das selbe auch im Studio. Es scheint so, als würden sie alles zum ersten Mal machen (was nicht sein kann, da Bennie die Gute bereits vor mir kennen und lieben lernen durfte) *haha*.
Graphic Design III:
Instructor: Rob Lopez . Seine aus der Mode scheinende Frisur (lange Haare und "um die Lippen" Bart) trügt. Er hat schon was drauf soweit. Sind gerade an unserem ersten Projekt dran, dass sich Movie Credits nennt. Abgabe Montag, Vortschritt, naja schleppend, wobei ich inzwischen eh schon fast fertig bin (ist ja erst Samstag). Aufgabenstellung: Film aussuchen, 5 Adjektive dazu und ab einen eigenen Vorspann im Flash zu animieren, basierend auf den Adjektiven. Ist ganz witzig zu machen und gibt wieder einmal die Möglichkeit sich so richtit mit diesem schönen Programm auseinander zu setzen - naja, immerhin noch kein Action Script!
Typography II:
Instructor: Cynthia Roth. Tja, Cynthia. Leider etwas schwerhörig, haha.. ja ist se, und auch etwas zu sehr "Schätzlewirtschaft"... mmmh oder doch eher nicht wirklich in der Lage durchzugreifen, da sie es am liebsten jedem Recht machen möchte auch wenn sie was anderes androht.. Nunja, kann man ja eigentlich nicht klagen. Unterricht ist so aufgebaut, dass wir (gott sei dank zu spät kommen können) und alle 1 bis 2 Wochen eine Abgabe haben, die - wie der Name des Faches bereits sagt - jaaa, mit Typo zu tun hat. Ich finds insofern gut, da wir einfach an mehreren Projekten arbeiten können und somit 1. mehr zu zeigen haben und uns 2. nicht langweilig wird. Auch die Kritik in der Klasse finde ich super, da wirklich jeder konstruktive Kritik gibt (mehr oder weniger, kann da nicht immer zustimmen was den anderen visuell zusagt und was nicht, aber gut, Amis). Letzte Projekte waren ein Specimen Book (Proben bzw. Auszüge einer Schrift und derer Schriftschnitte in unterschiedlichen Größen, Thema war frei wählbar), Logogestaltung für das International Student Council und jetzt ein Personal Stationary (Briefkopf und Kuvertgestaltung mit eigenen Initialen)
Intro to Drawing II:
Instructor: Adrienne Foster. Sie ist eine Assistentin, glaub ich (ihrem Alter zufolge), redet gern und viel, ist aber witzig und gestaltet den Unterricht (meistens, bzw. sie probierts immer) interessant. Am Anfang dachte ich noch, dass es das Fach ist, dass ich am leichtesten bewältige. Da hab ich mich aber getäuscht. Ist schon schwer wirklich den ganzen Anforderungen gerecht zu werden. Hier gehts nicht nur drum irgendein Stillleben schnell abzumalen, sie will schon was sehen. Auch mit Fluchtpunkt- und Portraitzeichnungen sowie die richtigen Techniken anwenden (die sie als solches auch im Bild sehen möchte) wird es einem nicht leicht gemacht.. Aber ich halte durch ;)

Ja, das sind so meine Fächer und ich kann sagen im Großen und Ganzen bin ich eigentlich ganz zufrieden mit der Auswahl. Hab mir die einzelnen zum Teil anders vorgestellt (obwohl ich mich im Vorhinein bei meinen Kontaktmännern informiert hatte). Naja, auf Sarah war ich eingestellt, *haha*

The American Way...

Nach inzwischen einem Monat hier in Carbondale kann ich sagen, dass ich mich schon richtig schön aklimatisiert hab. Jeder Tag wird langsam zur Routine, man besucht den Unterricht, macht (mehr oder weniger) seine (Haus)Aufgaben und nimmt am sozialen Umfeld teil.
*haha* und es ist nicht so trocken wie es sich grad anhört!
Ich genieße die Tage, vor allem den heutigen, da es zuvor ja wirklich extrem kalt war. Nachdem der Schnee geschmolzen war kam die Eisschicht zum Vorschein, was das Gehen doch etwas erschwert hat (zT die reinste Rutschpartie) Die Gehwege sind unter Vorsicht zu betreten, da sich dort die ganzen Schneehaufen angesammelt haben, die durch das Bahnen der Straßen entstanden sind. Seit heute haben wir warmes Wetter (auf morgen hat man sage und schreibe 60°F = 15,5°C gebracht) Die reinste Erhohlung!

Kurze Zusammenfassun
g der Woche nach dem Ice Storm:
**Unterricht am Donnertag Vormittag
**Do Abend war ich auf meinem ersten Basketballgame. Hab sogar ein T-Shirt geschenkt bekommen - durch Connections.. haha, wer hat der hat. Anschl. sind wir noch ins Cali's.
**Freitag bin ich mit meinem Roomie und deren Freunde weggegangen.
**Ou ja, am Samstag war ich mit den Großeltern auf ner kleinen Ausstellung im benachbarten Murphysboro und im Anschluss auf dem
Geburtstag der Dame die uns bekannt gemacht hat. Gastfreundschaft steht hier hoch. Und ich freu mich auch jedes Mal (wenn ich irgendwo zu Besuch hinkomme) zu sehen wie die Leute so wohnen! Anschl. waren wir (nein, nicht mit den Großeltern) noch ein paar Bands anschauen, die ziemlich gut waren.
**Seit Samstag gehe ich "regelmäßig" trainieren. Haha, von Regelmäßigkeit kann man da ja noch nicht wirklich sprechen, oder? Aber ich bin dran! Hab auch jmd. gefunden der mich bisschen antreibt! Wenn ich zurück bin, kann ich (hoffentlich) Raquetball spielen! :)
**Der Unterricht war diese Woche auch besser. Mag daran liegen, dass ich mich auch daran gewöhnt hab! Die Projekte sind interessant und ziemlich gut zu meistern - wenn man denn auch am Ball bleibt!
**Ich hab endlich fixiert was ich zu Spring Break mache... Jep, Wolfi wird wohl nicht kommen aber ich hab Trost gefunden: HAWAII! Wird zwar ein langer Flug (hätte quasi auch heim fliegen können) aber die Chance wollt ich mir dann doch nicht entgehen lassen. So seh ich auch Jeremy, meinen "alten Falschirmspringbuddy" von vor 4,5 Jahren wieder!
Joa, das wars soweit an Neuigkeiten




Mittwoch, 28. Januar 2009

Due to bad weather conditions, SIUC will be closed...


Ich dachte es wär nur ein Gerücht. Aber es passiert tatsächlich, Schulen werden aufgrund von bestimmten Wetterverhältnissen geschlossen - auch wenn es erst in Amerika passieren musste *freu*
So hatten wir Dienstag und Mittwoch also FREI!
Was macht man da?
Ja, erst einmal länger schlafen (hätte schließlich an beiden Tagen um 8 Uhr Unterricht gehabt).
Was noch?
Ausgiebig frühstücken. Ja.
Sonst?
Das Auto irgendwie vom Eis befreien (und probieren nicht auf der Stelle hängen zu bleiben) um sich piercen zu lassen (nicht ich) und die Nägel gemacht zu bekommen (auch nicht ich). Sofern gewisse Läden nicht schon um 15 Uhr schließen (wiederum aufgrund des Wetters)
Das wars?
Nein! Da ja die Läden zu haben versucht man sich mit Spielen zu unterhalten! Tabu zum Beispiel. Und ja auf Englisch. Und ja. Leider verloren ;) - hab mich aber nicht schlecht geschlagen.
Und dann?
Zu Abend essen. Solang sie noch was haben! (Das Frühstück am Mittwoch war ja eher mager.
Und dann ab ins Bett?
Nein. Dann noch mal an die Hausarbeiten - denn was sein m
uss muss schließlich sein. Im Anschluss kann man sich doch etwas "gehen" lassen, da am Mittwoch ja frei ist! Dance-Lessons and fun fun fun.
"Shake your boody"
"Yeah Brina you can do it woohoo!"
"No, not your legs, your boody.. like this.."
haha
Naja, wir werden sehen was die Lesson
s gebracht haben ;)

Samstag, 24. Januar 2009

Käsknöpfle in USA


Meine österreichische Bekanntschaft (von mir schon fast als meine Ersatzgroßeltern angesehen) hat mich gestern zum Käsknöpfle Essen eingeladen. :) Nach einem (endlich mal wieder guten) Kaffee, einem Spatziergang um den angrenzenden kleinen "New Thompson Lake" und Erzählungen über Brunos Luschnouar Verwandschaft (Kutzer) ging es ans Kochen. Unter vollstem Einsatz habe ich das Zwiebelschneiden übernommen und dabei etliche Tränen vergossen. (Anm. d. Red. Zwiebel gehören einfach dazu!) Und das Ergebnis war einfach... mmmh LECKA! Auf den Fotos könnt ihr die inzwischen schon lieb gewonnenen Menschen sehen, die sich sehr um mich kümmern. Beide waren lange für die SIU tätig, sind sehr viel in der Weltgeschichte herumgereist und verbringen die Hälfte des Jahres in Europa (Bildstein, Wien, Griechenland). Bruno hat sich der Physik und Forschung verschrieben und Burgl hat Kunst studiert. Sie hat mir einige ihrer Bilder gezeigt. Ich muss sagen ich bin beeindruckt. Sie experimentiert viel mit Aquarellfarben und Tusche und verbindet so organische aber auch architektonische Formen. Es war ein schöner und interessanter Abend!

Montag, 19. Januar 2009

Woche 4...

So, jetzt endlich mal Bilder von meinem Zimmer, bin ja schon die 3. Woche in Carbondale. Wow.. schon?
Hier haben wir mal Vorher-Nachher-Fotos. Das Erste zeigt die Situation bei meiner Ankunft: unaufgeräumt, Betten nebeneinander, sprich Chaos pur. Auf dem Zweiten sieht man die momentane Situation, gemütlich oder? :)

Wir sind auch gut ausgestattet mit Fernseher, Kühlschrank, Mikrowelle usw.

Das Wochenende hab ich auch gut überstanden. Hatte insgesamt 5 Tage frei, da Montag Martin Luther King Day war und wir am Dienstag für Typo zu Hause arbeiten konnten! Kommt mir sehr zugute, da ich immer noch nichts gemacht hab. Tja, selber schuld..
Aufgrund von Socken- und Unterwäscheknappheit war ich gezwungen am Sonntag meine Wäsche zu waschen. Auch hier habe ich wieder eine neue Erfahrung gemacht: nicht zu wenig Waschpulver zu verwenden, oder nicht so sparsam zu sein und die Waschmaschine bis oben hin zu füllen... Ansichtssache!

Werde mir heute mal die Amtseinführung von Obama ansehen, mal schauen was der Gute so mitzuteilen hat.